Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Blechlager mit deutlichem Mehrwert

: Stopa


Das neue automatische Blechlagersystem STOPA COMPACT II bietet gegenüber seinem Vorgänger u. a. mehr Palettenplätze bei gleichem Lagervolumen, verringerte Zykluszeiten, ein intelligentes Energiemanagement und eine noch höhere Prozesssicherheit. Ein deutlicher Mehrwert, von dem beispielsweise die Rötzer Maschinenbau GmbH profitiert.

/xtredimg/2014/Blechtechnik/Ausgabe101/4119/web/STOPA_Rotzer.jpg
Das neue Blechlagersystem STOPA COMPACT II bei der Rötzer Maschinenbau GmbH in Rottenburg (D), die mit der Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen beschäftigt ist.

Das neue Blechlagersystem STOPA COMPACT II bei der Rötzer Maschinenbau GmbH...

Weil STOPA beim COMPACT II die oberen und unteren Anfahrmaße reduziert hat, gewinnt man in den meisten Fällen, verglichen mit der Vorgängerbauweise, in jedem Regalblock zwei Lagerfächer hinzu. Ein Vorteil, der sich angesichts der Länge des Lagers von etwa 90 m besonders stark auswirkt.

Zudem verringert sich die Wiegezeit und auch die Zeit für ein komplettes Lagerspiel, da die Wiegezellen in die Palettenlauffläche der Lasttraverse des RBG eingebaut sind. Und ein intelligentes Energiemanagement hilft, bis zu über 20 % Strom einzusparen. Dies basiert auch darauf, dass STOPA anstelle des früher verwendeten schweren Antriebsmotors zwei leistungsfähige, leichte Getriebemotoren und außerdem eine kompaktere Traverse einsetzt und so das Gesamtgewicht um etwa eine halbe Tonne reduziert. Ferner lässt sich generatorische Energie z. B. direkt für den Fahrwerksmotor nutzen. Daneben bietet STOPA optional die Rückeinspeisung der generatorischen Energie ins Versorgungsnetz an.

Ein Highlight des RBG ist seine variable Beschleunigung. Rötzer hat für jedes Material einen Reduzierwert hinterlegt, damit das RBG gegebenenfalls weniger stark beschleunigt, die Übergänge beim Ziehen langsamer überfahren werden und die Tafeln nicht verrutschen. Durch die Reduzierwerte erhöht sich die Prozesssicherheit. Bei nicht rutschendem Material oder leerem RBG arbeitet das System dagegen mit der höchsten Beschleunigung. Außerdem hat STOPA am RBG die Überfahrmaße verringert, damit das Automatiklager noch kompakter ausfällt. Und die Systempaletten laufen im STOPA COMPACT II aufgrund eines überarbeiteten Konzepts gedämpfter als im COMPACT I.


Zum Firmenprofil >>



Special EuroBLECH

105000.jpg Im Mittelpunkt der weltweit größten Fachmesse für diesen Industriezweig stehen wegweisende Technologien für die Zukunft der Blechbearbeitung. Gezeigt werden unter anderem hochentwickelte Fertigungsprozesse sowie intelligente Lösungen für eine energieeffiziente Produktion.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Blechtechnik/Ausgabe241/17950/web/Frank_Possel-Dolken_Phoenix_Contact_klein.jpgStrategien zur digitalen Transformation
Phoenix Contact bietet mit richtungsweisender Verbindungs- und Automatisierungstechnik Lösungen für die Welt von morgen. Am hochmodernen Produktionsstandort in Blomberg in der Nähe von Bielefeld werden unter anderem I/O-Module auf Produktionsanlagen gefertigt, deren Prozesse sich nahezu beliebig an den jeweiligen Bedarf anpassen lassen. Wir sprachen mit Dr. Frank Possel-Dölken, Vice President Corporate Technology & Value Chain, über den Stand der Digitalisierung beim deutschen Marktführer. Das Gespräch führte Ing. Norbert Novotny, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren