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Mehr Platz für innovative Stanzwerkzeuge

: Pass


Die Pass Stanztechnik AG baut ihre Produktionsfläche aus: Ein Umsatzzuwachs um 25 % in den letzten drei Jahren und rund zwei Dutzend neue Mitarbeiter in 2016 machen eine Erweiterung beim Spezialisten für Stanzwerkzeuge in der CNC-Blechbearbeitung dringend notwendig. Nach dem Spatenstich am 5. Mai 2017 soll das neue Gebäude im ersten Quartal 2018 fertig gestellt sein.

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Feierlicher Spatenstich für den Erweiterungsbau von Pass (v.l.n.r.): Architekt Bernd Detsch, Bürgermeister Martin Dannhäußer, Bernhard Moser (Statiker), Michael Bauer (CEO Pass), Florian Keller (COO Pass), Bundestagsabgeordnete Silke Launert, Landrat Hermann Hübner, Helmut Reh (Fa. Dechant), Georg Sünkel (Landratsamt Bayreuth), Alexander Brochier (Aufsichtsrat Pass), Peter Dechant (Fa. Dechant).

Feierlicher Spatenstich für den Erweiterungsbau von Pass (v.l.n.r.): Architekt...

„Alle reden vom Laser, wir wachsen mit langlebigen Stanzwerkzeugen und individuell konstruierten Sonderlösungen“, sagt Michael Bauer, Vorstandvorsitzender der Pass Stanztechnik AG anlässlich des Spatenstichs zum Erweiterungsbau des Unternehmens in Creußen am 5. Mai 2017. Neben Geschäftsführung und Mitarbeitern begleiteten der Bayreuther Landrat Hermann Hübner, die Bundestagsabgeordnete Silke Launert sowie Creußens Oberbürgermeister Martin Dannhäußer die Feierlichkeiten.

Mit dem Erweiterungsbau vergrößert die Pass Stanztechnik AG ihre Produktionsfläche um 1.000 m² auf dann 3.700 m², verdoppelt die bisherige Bürofläche um rund 700 m² und schafft mit einem neuen Betriebsrestaurant Platz für die deutlich gewachsene Belegschaft. Dafür investiert das Unternehmen rund EUR 5 Mio.

Pass Stanztechnik hat sich einen Namen gemacht als innovativer Werkzeughersteller für CNC-Stanzmaschinen. Standardwerkzeuge und kundenspezifische Sonderkonstruktionen für Thick-Turret-, Salvagnini- und Trumpf-Systeme sind die Spezialitäten des Unternehmens. Zuletzt wurden ein 8-fach-Multitool und das prämierte Gewindeformwerkzeug ps:multi-thread® vorgestellt. Mit Erfolg: In den letzten drei Jahren stieg der Umsatz um 25 % auf voraussichtlich EUR 15 Mio. im Jahr 2017. Mit dem Umsatz stieg auch die Mitarbeiterzahl. „Alleine im letzten Jahr sind wir um etwa zwei Dutzend Mitarbeiter auf heute rund 140 Beschäftigte und 18 Auszubildende gewachsen“, sagt Michael Bauer und gibt sich optimistisch. „Mittelfristig streben wir einen Umsatz von rund EUR 22 Mio. an.“ Dazu werden in den nächsten Jahren weitere fünf Millionen Euro in maschinelle Ausstattungen und Automatisierung investiert. „Damit werden wir schneller und können unsere Kunden in kurzer Frist mit individuellen
Werkzeugen beliefern.“

Die neue Halle wird ab dem 1. Quartal 2018 Platz bieten für die Produktion bewährter und neuer Produkte. Eine aktuelle Neuentwicklung steht bereits am Start. „Es geht um Schneidstempel mit Schnellwechselsystem in Großwerkzeugen für Transfer- und Folgeverbundpressen“, erläutert Florian Keller, Technikvorstand bei Pass. „Der Prototyp wurde gut angenommen und das erste Serienwerkzeug läuft seit Wochen problemlos in der Fertigung eines namhaften Blechfertigers.“

Derzeit werden diese Werkzeuge noch im High-Technology-Park im bestehenden Pass Gebäude produziert. Und seine Entwicklung zeige, was Pass ausmacht. „Den Blick immer nach vorne richten und Lösungen finden. Mit dieser Denkweise hat sich Pass das Vertrauen bei Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten aufgebaut und gestärkt.“


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